Über mich


Ein Lächelndes Mädchen mit Brille, braune lockige Haare, weißes Oberteil, im Hintergrund helle Gardinen.

Hey, ich bin Janine.

Schön, dass du da bist!

„Vielleicht geht es im Leben nicht darum, sich selbst zu finden, sondern still genug zu werden, um zu erkennen, wer man längst ist.“

Dieser Gedanke beschreibt meinen eigenen Weg ziemlich gut.

Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und habe schon früh die einfachen Dinge schätzen gelernt. Die Natur, die Ruhe und das Gefühl, mit beiden Füssen auf dem Boden zu stehen, begleiten mich bis heute. Meinen Ausgleich finde ich oft genau dort – draussen in den Bergen und im Wald, in meiner kleinen Küche beim Kochen, mit einem guten Buch oder einfach in Momenten, in denen es still wird.

Nach meiner kaufmännischen Ausbildung stand für mich zum ersten Mal die Frage im Raum, beruflich einen ganz anderen Weg einzuschlagen. Die Arbeit mit dem Körper, etwas konkreter als Masseurin, faszinierte mich schon damals. Der Wunsch war da – gleichzeitig aber auch die Zweifel, ob dieser Weg wirklich der richtige für mich ist und ob das nicht eine Klasse zu gross für mich ist.

Also entschied ich mich zunächst für das Vertraute und “Einfache” und arbeitete mehrere Jahre im Büro. Die Idee, mit Menschen und mit meinen Händen zu arbeiten, verschwand jedoch nie ganz. Sie blieb irgendwo im Hintergrund, ganz still.

Erst mit der Zeit begann ich, diesem Wunsch wieder mehr Raum zu geben. Eine längere Reise im Jahr 2023 wurde dabei zu einem wichtigen Wendepunkt. Der Abstand vom gewohnten Alltag gab mir die Möglichkeit, vieles neu zu betrachten und auch die Frage zuzulassen, wie ich mein Leben und meine Arbeit eigentlich gestalten möchte.

Dabei wurde mir bewusst, dass ich nicht nach etwas völlig Neuem suchen musste. Vielmehr ging es darum, einem Wunsch zu vertrauen, der schon lange da war.

Zurück in der Schweiz begann ich die Ausbildung zur therapeutischen Masseurin und wusste ziemlich schnell, dass ich angekommen war.

Heute schätze ich an meiner Arbeit besonders die unmittelbare Begegnung mit Menschen. Jeder Mensch bringt etwas anderes mit: einen anderen Körper, einen anderen Alltag, andere Bedürfnisse. Deshalb bedeutet eine gute Behandlung für mich nicht, einem festen Schema zu folgen. Ich möchte wahrnehmen, zuhören und meine Arbeit an den Menschen anpassen, der gerade vor mir ist.

Aus diesem Verständnis und dem Wunsch, einen eigenen Ort dafür zu schaffen, entstand KOKORO.

Kokoro ist ein japanisches Wort, das sich nicht mit einem einzigen deutschen Begriff übersetzen lässt. Es vereint Herz, Geist und inneres Wesen. Für mich steckt darin ein Gedanke, der weit über die Massage hinausgeht: den Menschen nicht nur dort zu sehen, wo etwas schmerzt oder verspannt ist, sondern als Ganzes.

Und vielleicht schliesst sich damit auch ein kleiner Kreis: Manchmal liegt das, wonach wir suchen, schon viel länger in uns. Wir müssen nur irgendwann den Mut finden, darauf zu hören.

Ausbildungen

  • 2007 - 2010 | Kauffrau EFZ

  • 2024 - 2025 | Dipl. Therapeutische Masseurin HPS / Heilpraktikerschule Luzern